Ihr Lieben, Ihr esst gerne Essiggurken und wollt Euch quasi mühelos einen bodenlosen Vorrat sichern? Dann seid Ihr hier richtig.

Im Originalsud
Also ich könnte Essiggurken jeden Tag essen, ob aufs Brot, auf den Burger, oder einfach so aus der Hand. Meine Lieblingsgurken kommen von Hengstenberg und heißen Sandwichgurken. Das ist auch schon der halbe Trick, denn das ultraschnelle Einlegen, wie hier beschrieben, funktioniert nur mit diesen aufgeschnittenen Sandwichgurken (als Streifen oder Rädchen). Jetzt kommt das sehr kurze Rezept.
Wenn die Sandwichgurken alle sind,
- dann schneide ich neue Streifen aus einer frischen Salatgurke,
- dann stelle ich das Gurkenglas mit dem übergebliebenen Sud und den neuen Gurken ohne Deckel kurz in die Mikrowelle, bis sich Bewegung zeigt,
- dann verschließe das Glas, schüttle einmal gut durch und stelle dann das Glas dann auf den Kopf.
Nach zwei Stunden geht es ab in den Kühlschrank, dann drehe ich ab und an nochmal das Glas und freue mich nach drei Tagen, dass die neuen Gurken ganz genauso wie die Originalgurken schmecken! Wahnsinn, oder!?




Im eigenen Sud
Was höre ich da, Euer Sud wird jedes Mal etwas weniger? Das liegt in der Natur der Sache. Irgendwann müsst Ihr verlängern. Wenn es so wie bei Hengstenberg schmecken soll, setzt Folgendes an und kocht die Mischung einmal kurz auf (Menge für 1 Glas bei Füllmenge gesamt: 330 g):
150 g Wasser
6 g Zucker
2 g Salz
2 TL Senfsaat
1–2 EL Essigessenz
1 gestrichener TL Maggi gekörnte Gemüsebrühe
1–2 Zweige Dill
Schon seid Ihr wieder im Rennen. Die Zutaten und Mengen sind übrigens vage angelehnt an die Angaben auf dem Hengstenberg-Etikett.

Ich mache es eher so, dass ich schon nachfülle, bevor der alte Sud komplett verbraucht ist, dann kann ich geschmacklich vergleichen. Mehr Essigessenz? Mal noch einen Schuss Altmeisteressig? Paprikastreifen? Zwiebelstreifen? Ein paar Wachholderbeeren? Alles ist erlaubt.
Für den Vorratskeller, eingeweckt und jahrelang haltbar
Die Essiggurken, die wir bisher hergestellt haben, sollten im Kühlschrank aufbewahrt werden und halten geschätzt so zwei Wochen, je nach Häufigkeit des Wendens. Schlimm ist das nicht, weil sie bei uns eh rasch aufgegessen sind. Aber vielleicht wird bei Euch nun auch Wunsch nach klassisch eingeweckten Gurken mit langer Haltbarkeit laut?
Das ist auch kein Problem, aber das kann Kalle von „Kalle kocht!“ besser erklären als ich. Kalle macht Honiggurken, aber die Mixtur des Suds ist natürlich jedem selbst überlassen. Wichtig ist, dass Kalle die Gläser ganz klassisch mindestens 30 Minuten einkocht.
Btw.: Ihr wollt auch mal so eine „Abwicklung“ fotografieren wie beim Gurkenetikett? > HIER findet Ihr das verwendete Panoramaverfahren im Detail. Bei den Gurken hab ich ein wenig gepfuscht, aber bei den Essstäbchen ist es durchgängig und sauber angewandt.
–– www.soulfoodie.de , Tilo ~gallo~ Gockel, Ende Februar 2026












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