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Soul Foodie

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Don't be eye candy, be soul food.

Aktuelle Seite: Start / Dies und das / Kaffeekapseln oder Vollautomat?

Kaffeekapseln oder Vollautomat?

Dies und das · Dezember 6, 2025

Ihr Lieben, Ihr trinkt gerne Kaffee? Wir im Hause Soulfoodie auch. Viel Kaffee…. Bisher trinken wir Nespresso, aber das ist nicht gut für die Umwelt und geht ins Geld. Sollten wir auf einen Kaffeevollautomaten umsteigen?

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Die (KI)-Nespressokapseln sind hübsch, aber gehen ins Geld und sind schlecht für die Umwelt!

Die Kapseln

Wir trinken schon seit längerer Zeit Kaffee aus der Kapselmaschine, und es mussten bisher auch noch immer die Originalkapseln sein – jene von Starbucks etc. schmecken einfach nicht so gut. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Original-Nespressokaffee (Ristretto, Linizio Lungo) ist schon wirklich lecker, hat eine schöne Crema und ist in Sekunden gemacht, und die kleine, hübsche Maschine braucht fast keine Wartung.

Aber mit der Zeit überwiegen die Nachteile. Die Kapseln sind unverhältnismäßig teuer, der Alueinsatz ist schlecht für die Umwelt und – wenn man alles richtig macht – hat ein Espresso oder Cappuccino aus frisch gemahlenen Bohnen noch immer die Nase vorn.


Wieviel kann man sparen?

Was günstiger ist, kann man recht leicht ausrechnen. Eine Nespresso-Kaffeekapsel enthält 7g Kaffeepulver und kostet 0,50 EUR.

Ein Kilo meiner Lieblingsbohnen „Lavazza Crema Dolce“ kostet 20 EUR. Mein Vollautomat im Büro macht auf Bohnentaste „1“ aus 70g Kaffeebohnen 8 wohlschmeckende Tassen à 140 ml Kaffee. Also braucht er für eine Tasse 9 g Bohnen, und somit kostet eine Tasse aus dem Vollautomaten nur 20 / (1000 / 9) = 0,18 EUR.

Wir trinken zu Hause zu zweit im Jahr 1400 Tassen Kaffee (!), also würden wir beim Umstieg von Kapseln auf Bohnen schon in einem Jahr 448 EUR sparen.

Dafür bekommt man leicht einen anständigen Vollautomaten.


Welcher Kaffee schmeckt besser?

Ok, bisher könnten wir viel Geld sparen, aber wie schaut es denn geschmacklich aus? Man will sich ja auch nicht verschlechtern.

Zum Vergleich habe ich den schon etwas betagten Melitta-Vollautomaten aus dem Büro nach Hause transportiert. Erste Tests mit „Lavazza Caffe Crema Leggero“ waren nicht wirklich befriedigend – wir waren uns einig, dass der Nespresso die Nase vorn hatte.

Mein As im Ärmel war dann der „Lavazza Crema Dolce“, der nur Säurestufe 5 von 10 hat und eine wirklich schöne Crema mitbringt. Der hat uns beiden mindestens gleich gut, eher sogar besser gescheckt als der Linizio Lungo oder der Ristretto aus der Kapsel.

Klar hängt es auch ein wenig von der Zubereitung ab. Seht hier, an welchen Stellschrauben man drehen kann.


Und welcher Vollautomat solls nun sein?

Bei der Auswahl helfen die Artikel der Stiftung Warentest, die man einzeln für rund 6 EUR kaufen kann. Stark verkürzt liest man hier, dass Jura die Nase vorne hat, danach vom DeLonghi. Die Juramaschinen sind uns zu teuer und auch zu globig. Also bleibt wohl DeLonghi.

Diese schöne Maschine gibt es nicht! Käufliche Kaffeevollautomaten sind chrom- und plastikglänzend, knopfüberladen und auch meist noch globig breit.

Im Bild seht Ihr einen spartanischen, schicken und auch noch angenehm schlanken Vollautomaten. Leider gibt es diese schöne Maschine weder von Jura, noch von DeLonghi noch von Melitta, Nivona, Philips, Tchibo oder Krups. Das Design hat sich die KI ausgedacht. Die käuflichen Vollautomaten sind alle eher weniger schön und auch noch recht breit. In der Summe …. wird es wohl wahrscheinlich eine DeLonghi Rivelia.

Ganz erstaunlich sind übrigens die Preisschwankungen bei den Vollautomaten. Sowohl die Black-Friday-Angebote als auch die Angebote von Media Markt und Saturn reduzieren leicht die Listenpreise bspw. von 590 auf 490 Euro oder von 400 Euro auf 270 Euro. Es lohnt sich also, auf ein Angebot zu warten!

—

Update, 22.01.2026: Wir haben uns schlussendlich tatsächlich für die DeLonghi Rivelia in Schwarz entschieden, für das Modell mit der Aufschäumdüse, statt dem Milchtank. Das habe ich direkt bei De Longhi für 492,15 Euro geschossen. Der Eindruck? Super! Der Kaffee schmeckt genial, alles lässt sich gut reinigen, ich wüsste aktuell nichts zu verbessern (das Foto stammt von der Hersteller-Website).


–– www.soulfoodie.de , Anfang Dezember 2025, Tilo ~Gallo~ Gockel

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Kommentare

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  1. Michaela Schönenberger meint

    Dezember 6, 2025 um 2:16 p.m.

    Mit hat tatsächlich der Kaffee aus der Delonghi am besten geschmeckt. Lavazza Crema .

    Im Büro haben wir jetzt eine Miele für den 10-fachen Preis. Was soll ich sagen? Er schmeckt nicht und so richtig heiß ist er auch nicht.

    Antworten
    • Tilo meint

      Januar 9, 2026 um 6:26 p.m.

      Merci, jupp, wir haben jetzt auch eine Delongi, die Rivelia, und sind hochzufrieden. Kaffee schmeckt genial, so frisch, so lecker. Ich kämpfe nur nochn bisschen mit der Bedienung — Profile anlegen, verschiedene User, Unterschiede für morgens, mittags, abends, LG Tilo // zur Hitze: ich spül die Tasse mit Wasser aus dem Wasserkocher, dann ist die schonmal heiß, fast zu heiß

      Antworten

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