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Soul Foodie

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Don't be eye candy, be soul food.

Aktuelle Seite: Start / Rezepte / Soulfoodies Chili-Gewürz

Soulfoodies Chili-Gewürz

Rezepte, Cuisine, Fastfood, Gewürz, Hauptgericht, USA · November 6, 2025

Ihr Lieben, Ihr esst gerne Chili con Carne? Ich auch. Früher ist es mir nicht immer leichtgefallen, die perfekte Würze zu treffen, also habe ich den klassischen McCormick Chili Seasoning Mix aus den USA verwendet. Aber irgendwann hat sich der Stolz gemeldet und ich habe mein eigenes Gewürz rausgetüftelt. Es schmeckt so wie McCormick, nur eben frischer und mit einem Hauch Zimt versehen … einfach nochmals ein bisschen besser! 😊


Der gute „McCormick Chili Seasoning Mix“

Die McCormick-Gewürzmischung stammt aus Amerika, aber ich habe sie in Deutschland, im American Food Club kennengelernt. Der Food Club ist ein sympathischer kleiner Laden im Skyline Plaza Frankfurt und hat die typischen USA-Produkte wie Reese‘s Erdnussbutter, Livesavers-Bonbons, Oreos und Rootbeer im Sortiment.

Das gute McCormick-Original in der 35g-Tüte, für ca. 2..3 Portionen.

Das McCormick-Gewürz schmeckt prima und enthält nicht zu viele Zusatzstoffe. Nur das Bindemittel, das Mehl, ist mit Vitaminen angereichert (Niacin ist Vitamin B3, Thiamin Mononitrate ist Vitamin B1, Folid Acid ist B9, Riboflavin ist B2). In meinen Augen kann man sich das sparen, wenn man sich mit frischen Lebensmitteln vernünftig ernährt.

Die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Tütchens liest sich ohne die Vitamine und auf Deutsch wie folgt: Chilipulver, andere Gewürze wie Paprika und schwarzer Pfeffer, Kreuzkümmel, Weizenmehl für die Bindung, Zwiebelgranulat, Salzflocken, Knoblauchgranulat.

Das hilft schonmal etwas beim Nachbau, aber viele Infos fehlen noch. Also mache ich mich online auf die Suche nach anderen Rezepten, die den Chilimix nachempfinden wollen. Google: recipe McCormick Chili seasoning mix copycat. Ich finde jene von MindFullMom, von LiveEatLearn and von LeelaLicious.

Die Rezepturen lesen sich ähnlich. Ich zeige Euch daher nur das von LeelaLicious, welches ich auch in halbierter Menge als Ausgangsbasis fürs Abschmecken hergenommen habe.

LeelaLicious‘ Rezept:

20 g Chilipulver
8 g Paprikapulver
8 g Kreuzkümmelpulver
5 g schwarzer Pfeffer
5 g Zwiebelgranulat
3 g Knoblauchgranulat
3 g Cayennepfeffer
10 g Salz

Die amerikanischen Tablespoons und Teaspoons habe ich hier bereits in Gramm umgerechnet. Wenn Euch die (unterhaltsamen!) Hintergründe interessieren, schaut einmal hier rein.


Der Nachbau des McCormick-Mix

„Ich weiß nicht, was eine Formel ist, Meister, aber sonst weiß ich alles!“

So Jean-Baptiste Grenouille, als er das Parfüm „Armor und Psyche“ mischen soll. Damals wie heute fehlt die Formel! Aber wir haben bereits gute Voraussetzungen. Wir haben

  1. … die lückenhafte Angabe der Inhaltsstoffe auf der Tüte,
  2. … das Rezept von Leela,
  3. … eine volle Tüte des Original-Mixes,
  4. … viele Gewürzgläschen und eine Waage!

Fürs Abschmecken habe ich zuerst einmal alle Gewürzgläschen gewogen, und dann das Gewicht notiert und jeweils auf das Glas geklebt. So weiß ich auch später noch die Anteile.

Dann habe ich als Basis das Rezept von Leela zusammengemischt und das Ergebnis mit dem Gewürz von McCormick verglichen und weiter abgeschmeckt. Das McCormick enthält als Verdickungsmittel etwas Weizenmehl. Also habe ich auch Weizenmehl daruntergerührt, um besser vergleichen zu können.

In der Summe habe ich drei Anläufe gebraucht. Das Rezept von Leela schmeckt ein gutes Stück anders, aber die Zutaten stimmen. Sie verwendet recht viel Kreuzkümmel. Da sollte man vorsichtig sein, weil er leicht dominiert.

Das Paprikapulver kann man wiederum weglassen, weil das Chilipulver bereits zum Großteil aus Paprika besteht. Und dann ist noch wirklich viel Zwiebelpulver im Produkt. Man merkt es im Vergleich, wenn dem eigenen Mix noch die Süße und das Umami fehlen. In manchen Rezepten liest man auch von Oregano, der aber im McCormick nicht enthalten ist und in meinen Augen auch nicht passt.

Der Cayennepfeffer dient nur dem Schärfekick. Wenn Ihr Cayennepfeffer oder auch eine Prise Bird‘s Eye Chili reinmacht, dann seid halt einfach vorsichtig. Ich habe das weggelassen, weil nicht jeder so scharf essen mag und weil man ja leicht im eigenen Teller noch nachwürzen kann (das McCormick ist auch eher mild). Und dann ist da noch der Zimt! Wenn McCormick Zimt verwendet, dann in homöopatischer Menge, aber für mich gehört eine kleine Prise rein.

Das finale Gewürz wird gemischt.

Gerade bin ich dabei, mit der angeleckten Fingerkuppe von beiden Mischungen zu probieren, und ich finde, das McCormick ist nun richtig gut getroffen! Klar aber ist, dass das Ergebnis auch von den verwendeten Einzelgewürzen abhängt, daher habe ich im Rezept immer auch den Hersteller stets notiert (Rezept siehe unten).

Letzten Endes werdet Ihr vielleicht eh noch anpassen und noch Zimt oder Kakao oder womöglich Oregano beimengen – alles ist Geschmackssache, alles ist erlaubt.

Und das Chili con Carne?

Das ist schnell gemacht: 250g Rinderhack und Zwiebel und Knobi in Öl scharf anbraten, Dosenbohnen (bei mir am liebsten weiße Riesenbohnen), Tomatenmark und nach Geschmack noch je eine kleine Dose Tomaten und Mais dazu, dann etwas Wasser dazugeben. Dann nach und nach mit dem Gewürz abstimmen und köcheln lassen. Fertig!

Viel Erfolg mit Eurem neuen Lieblings-Chili, Euer Soulfoodie!


–– www.soulfoodie.de , Tilo ~gallo~ Gockel, Anfang November 2025

PRINT

Das perfekte Chili-Gewürz

McCormick-Style

Zutaten

  • 30 g Chilipulver mild, Ostmann (es enthält bereits viel Paprika)
  • 20 g Zwiebelgranulat, Ostmann
  • 20 g feines Salz
  • 6 g Knoblauchgranulat, Edora
  • 4 g Kreuzkümmelpulver, REWE Beste Wahl
  • 4 g Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen
  • 0,5 g Zimtpulver, Ostmann
  • 20 g Mehl als Bindemittel fürs Chili, optional, siehe unten
––
Anmerkungen
Kein Paprikapulver (das ist im Chilipulver bereits enthalten). Kein Oregano. Viel Zwiebelgranulat, das bringt die Süße und auch viel Umami. Eher wenig Kreuzkümmel, da muss man wirklich vorsichtig sein. Beim Zimt bin ich unsicher, ob es im McCormick enthalten ist (wenn dann sehr wenig), aber mit dem Hauch Zimt schmeckt es einfach besser.
Das Mehl ist optional und soll beim McCormick-Original schlicht der Bindung des Gerichts dienen. Beim Original von McCormick wird Weizenmehl verwendet, aber man nähme wohl besser Maismehl. Ich würde tatsächlich das Mehl eher weglassen, habe es aber zum Abschmecken gebraucht. 

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